Wetten gegen den Bahnsinn

Ich sage ja immer, Zugfahrt ist Arbeitszeit. Jetzt wo ich zu Beginn der bayerischen und hessischen Osterferien an einem Samstag freizeitlich im ICE der DB sitze, hat dieser auf ganzer Linie Probleme, die mich eigentlich immer nur peripher tangieren. Beginnend bei „Personen im Gleis“ und der damit einhergegangenen Streckensperrung und der „Fahrt auf Sicht“, einer Signal-Großstörung an einer ausgerechnet der modernen Hochgeschwindigkeitsstrecke zwischen Stuttgart und Ulm UND eines Notarzteinsatzes war alles dabei.

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Turk! JD! Comin‘ in hot!

Fantastisch, wie eine wirklich lieb gewonnene Serie im Jahr 2026 wieder auftaucht und mich als FAN einfach abholt. Die erste Folge der neuen Staffel Scrubs habe ich heute gesehen und Mensch, bin ich begeistert! Hat alles drin, was ich von dieser Serie erwarte: Dr. Cox als guter, aber manchmal zu zynischer Oberlehrer, Carla als emotionaler Anker und immer noch Hingucker, eine komplizierte Beziehung zwischen JD und Elliot, Todd, medizinischer Slapstick mit übertrieben viel Blut und natürlich die Bromance zwischen JD und Turk.

Die Protagonisten sind sichtlich gealtert und die Witze sind mit ihnen gereift. Nicht weil die Witze zur Kategorie „Dad Jokes“ zählen, sondern weil sie den Zahn der Zeit, der an den Figuren nagt auch in die Gags einfließen lassen. Zum Beispiel: Als Millenial holt mich die Szene mit Turk und JD und dem Eagle total ab, da sie die witzige Leichtigkeit und Zweideutigkeit der frühen 2000er Jahre zusammen mit den körperlichen, altersbedingten Schwierigkeiten der Protagonisten in das hier und jetzt verfrachten. Turk kann halt nicht mehr so leicht einen genauso schweren Menschen huckepack mit der gleichen Spritzigkeit durch die Gegend tragen und JD fällt der Blick auf die Uhr schwer, weil er keine Lesebrille auf hat.

Vieles was den Humor von Scrubs früher ausgemacht hat, ist heutzutage vielleicht nicht mehr so sagbar, wie Aussagen von Dr. Cox oder Todd – aber auch hier hat diese Folge es geschafft, es durch weitere Figuren eingeordnet, Aussagen gesellschaftstauglich zu machen. Wäre mir persönlich gar nicht erst aufgefallen, gäbe es diese Figuren nicht – aber ich bin nunmal mit den Witzen aufgewachsen und Sätze wie „Ich mags besonders tief“ waren für mich noch nie besonders kontrovers. Nicht desto trotz finde ich das witzig, wenn aus dieser Dynamik zwischen „was früher sagbar ist“ und „heutzutage wird das mit einem Workshop erst einmal aufgearbeitet“ humorvolle Dialoge entstehen.

Diese ganze Pilotfolge der neuen Staffel fühlt sich überhaupt nicht erzwungen an – ganz im Gegensatz zur neunten Staffel, die im Übrigen allein durch das Vorhandensein des Sacred Heart auch von der Serie selbst nicht ernst genommen wird. Es fühlt sich wie nach Hause kommen an – alle Beteiligten werden älter, aber meine Beziehung zu allen hat sich nicht geändert. Das ist schön und ich freue mich einfach auf die weiteren acht Folgen.

What do SUNO?

Meine Wortspiel-Künste sind definitiv noch ausbaufähig. Wenn ich das in meinem Kopf so laut auspreche, dann klingt das eher wie „What do YOU KNOW?“ Aber nur weil das in meinem Kopf so ist, heißt das noch lange nicht, dass es außerhalb davon immer noch so klingt. Per Zufall (und weil der allgemeine KI-Hype ja auch mich erwischt hat) bin ich bei Freunden aus Bayreuth in Mannheim (ja Falk und Holger, ich meine euch) bei dem KI-Musik-Dienstleister Suno gelandet, der genau das musikalisch schafft, was in meinem Kopf sich zusammenbraut wenn ich das tatsächlich in Worte fassen kann.

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Energie aus FFM in WB

Ach wie schööön! Sascha war mehr oder weniger zufällig dieses Jahr beim Open Piano in Frankfurt am Opernplatz und hat da so viel positive Energie verbreitet. Und dabei hat er immer dieses Tuch als Picknickdecke neben dem Flügel hingelegt und eine Art Wohnzimmer Atmosphäre verursacht, sodass so viele Leute freiwillig da geblieben sind. Ich bin so unendlich dankbar für die all positiven Vibes und den liebevollen Support! Und ein Erinnerungsstück hängt jetzt bei Mama Zuhause neben meinem Bett und strahlt genau diese Positivität aus.

Boah, dankeschön!

Ei Gude, es dud sich was!

Seit meinem letzten Beitrag vor ein paar Tagen, habe ich schon fleißig angefangen, meine ganzen Gedanken, die ich mit der Welt teilen könnte, wie z.B. „Was ist eigentlich mein Lieblingsanime“, „Meine letzte Runde BotC in Frankfurt-Höchst“ oder „Bodo Wartke in Kulmbach – und ich mitten drin“, angefangen zu schreiben. Das sind aber aktuell alles mehr Entwürfe, die ich nutze um das Ganze irgendwie später mal auszuformulieren. Aber es kommt! Versprochen!

Ich möchte auch an anderen Projekten wie der Mainufersession, BotC-Live, Open-Piano, emmotional.de und natürlich auch es-du.de weiterschrauben und diese Leichtigkeit erfahren, wenn das endlich aus meinem Kopf heraus ist.

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